Wir alle kennen die Pflegeversicherung oder haben schon von ihr gehört. So richtig beschäftigt mit diesem Thema haben sich gefühlt die wenigsten. Pflege verbinden die meisten mit alten Menschen. Tatsächlich jedoch können wir von ihr in jedem Alter betroffen sein.

Laut einer Studie der Postbank sind mehr als vier von zehn Erwachsenen der Meinung, dass sie mit der Pflegepflichtversicherung optimal versichert sind. Jeder fünfte denkt sogar, dass die eigene Zuzahlung zur stationären Pflege monatlich unter 1.000 € liegt.

Stand Ende 2017 haben rund 3,3 Millionen Menschen jeden Monat Pflegeleistungen in Anspruch genommen. Etwa 0,8 Millionen haben dabei stationäre Leistungen beansprucht.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. ermittelte im Juni 2018, dass diese Annahme viel zu niedrig ist.  Nach Auswertung der Daten von über 11.000 vollstationären Pflegeeinrichtungen, was einer fast vollständigen Abdeckung entspricht, kam der Verband zu dem Ergebnis, dass ein Pflegebedürftiger ab Pflegegrad 2 – 5 im Bundesdurchschnitt etwa 1.831 € monatlich selber zahlen muss.

Reicht hier das eigene Einkommen sowie Vermögen zur Deckung nicht aus, und sind Ehegatten und Kinder vorhanden, so werden diese und deren Einkommen sowie Vermögenswerte herangezogen. Auch Schwiegerkinder müssen auf Anfrage ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenlegen.

Nach einer bestimmten Formel wird die Höhe des Anteils der Ehegatten und/oder Kinder errechnet mit dem diese sich an den Pflegekosten beteiligen müssen. Nicht selten müssen diese über Jahre hinweg (durchschnittliche Pflegedauer ca. 7 Jahre) monatlich mehrere hundert Euro aufbringen. Eine finanzielle Belastung die für viele eine deutliche Einschränkung ihres Lebensstandards erfordert.

 

Wie sieht die Lösung für die Pflege aus?

 

Dieses Problem ist nicht durch weitere Reformen der Pflegepflichtversicherung zu lösen. Auch die Rufe nach einer Bürgerpflegeversicherung, steuerlichen Zuschüssen oder sonstigen Reformen ist und bleibt eine weitere Reform der Reform.

Wir brauchen uns hier nichts vormachen, denn die Lösung des Problems liegt hier für die meisten eindeutig in der privaten Vorsorge. Hier empfehle ich den Abschluss einer privaten Pflegetagegeldversicherung jedoch mit einer maximalen monatlichen Leistung in Höhe von 1.800 €.

 

Ein Beispiel

 

Ein sehr guter Versicherungsschutz welcher in der ambulanten Pflege je nach Pflegegrad zwischen 180 – 1.800 €, sowie in der stationären Pflege schon ab dem Pflegegrad 2 die vollen 1.800 € leistet, ist bereits erhältlich ab:

 

30 jährige Person 23,10 €

40 jährige Person 36,60 €

50 jährige Person 58,68 €

60 jährige Person 97,08 €

 

Diese Beiträge variieren je nachdem wie hoch eure Pflegelücke ist nach oben als auch nach unten. Dazu haben wir auf unserer Webseite einen recht einfachen Pflegelückenrechner hinterlegt. Hier könnt ihr anhand euren Angaben einfach mal schauen wie hoch eure geschätzte Lücke tatsächlich ist. Auch haben wir einen Angebotsrechner integriert welcher vorerst als reine Orientierungshilfe dient und nicht alle möglichen Tarife anzeigt.

Oder nutzt einfach unser Kontaktformular und vereinbart einen persönlichen Termin.

 

Fazit:

Ja, die Pflege ist teuer, aber dennoch mit der richtigen Vorsorge bezahlbar. Man muss sich nur einmal wirklich mit der Thematik befassen.

 

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