75 Prozent der Erwerbstätigen verfügen über keine Absicherung ihrer Arbeitskraft. Ein Grund: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist häufig zu teuer – zum Beispiel für überwiegend körperlich Tätige wie Handwerker oder Pflegekräfte. Für viele kann eine Grundfähigkeitsversicherung eine gute Alternative sein: Sie zahlt, wenn mindestens eine elementare Fähigkeit verloren geht. Wer etwa durch eine Krankheit oder nach einem Unfall nicht mehr gehen, sehen oder hören kann, kann damit seine Einkommensverluste ausgleichen: Wann ist eine Grundfähigkeitsversicherung sinnvoll

  • Die Grundfähigkeitsversicherung zahl bei Verlust klar definierter körperlicher oder geistiger Fähigkeiten eine Rente
  • Als Grundfähigkeiten gelten zum Beispiel Sehen, Sprechen, Hören oder der Gebrauch von Händen
  • Je nach Anbieter unterscheidet sich die Definition wann eine Fähigkeit als verloren gilt und wieviele Fähigkeiten der Versicherte für einen Leistungsanspruch verlieren muss
  • Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer, dann kann eine Grundfähigkeitsversicherung eine günstigere Alternative sein. Allerdings bietet diese einen deutlich geringeren Schutz an.

Wann leistet eine Grundfähigkeitsversicherung

Je nach Anbieter müssen eine oder sogar mehrere Grundfähigkeiten für mindestens 6 oder 12 Monate verloren gehen bevor der Versicherer leistet.

Die Leistungsfälle in der Grundfähigkeit sich klar definiert. Die Hürden für die Versicherungsleistung sind dagegen in vielen Fällen sehr hoch. Daher ist es umso wichtiger wie viele Grundfähigkeiten versichert sind, und wie genau der Verlust jeder einzelnen definiert ist. Je klarer die Definition umso leichter ist der Leistungsanspruch zu prüfen. Hierzu einige Beispiele:

  • Gebrauch von Händen – Mit der rechten oder linken Hand kann ein Wasserhahn nicht mehr auf- und wieder zugedreht werden.
  • Sprechen – Eine Verständigung über die Sprache ist nicht mehr möglich, weil keine verständlichen Worte mehr geformt werden können.
  • Autofahren – Das Führen eines Pkws ist nicht mehr möglich. Hierzu muss die Fahrerlaubnis nachweislich aus gesundheitlichen Gründen entzogen worden sein.
  • Stehen – Die versicherte Person kann nicht mehr 10 Minuten stehen ohne sich abzustützen, auch nicht mit einer veränderten Körperhaltung.

Dies sind nur einige Definitionsarten welche je nach Anbieter variiert.

Daher unsere Empfehlung, Lassen Sie sich am besten von uns dazu beraten. Wir vergleichen für Sie die Definition der Grundfähigkeiten verschiedener Anbieter. Auch prüfen wir ob nicht doch eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie die sinnvollere Alternative ist.

Sie haben Fragen zur Absicherung Ihrer Arbeitskraft? Sprechen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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